Warum die meisten Fußballer ihre Ziele nicht erreichen

Uncategorized Dec 31, 2019

Und welche 3 Schritte wichtig sind, um sich richtig Ziele zu setzen. 

 

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Morgen beginnt ein neues Jahrzehnt: 2020.

Damit du in 2020 das erreichst, was du wirklich willst und fußballerisch aber auch persönlich erfolgreich werden kannst, brauchst du Ziele. Denn wie Laotse schon gesagt hat: „Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Wie du dir als Fußballer Ziele setzt, die du auch erreichen kannst, erfährst du in diesem Post. 

Mein Ziel war es immer, Fußballprofi zu werden. Seit ich denken kann, träumte ich davon, einmal in der Bundesliga zu spielen. Dieses Ziel war wie ein Magnet für mich - es zog mich ständig an. Ich schätze die meisten Fußballer wachsen mit diesem Traum auf und wollen so hoch spielen wie möglich.

Träumst du auch manchmal davon?

Ein Ziel oder einen Traum zu haben ist wichtig, aber um dies zu erreichen, braucht es noch etwas mehr.

Bevor ich dir 3 Schritte gebe, die du brauchst, um dir richtig Ziele zu setzen, möchte ich noch etwas erwähnen, was mindestens genauso wichtig ist.

Integriere deine Erfolge

Die meisten ambitionierten Fußballer, die den Traum vom Profifußball verfolgen, haben oft nur noch das große Ziel vor Augen. Sie geben viel auf und investieren viel, um besser zu werden. Sie versuchen ständig, sich weiterzuentwickeln und ihrem Ziel näher zu kommen. Und das ist auch notwendig.

Viele neigen aber dabei dazu, den Fokus nur auf die Schwächen zu setzen und sich auf das zu konzentrieren, was nicht so gut läuft. Auch wenn dies wichtig ist, um sich als Fußballer und als Mensch zu verbessern, kann es dazu führen, dass Spieler dadurch vergessen, was sie bisher alles geleistet haben.

Ich weiß genau, wie sich das anfühlt. Obwohl ich damals im NLZ des SV Wehen Wiesbadens und später in der Regionalliga bei TuS Koblenz gespielt habe, hatte ich meistens das Gefühl, dass ich noch nicht da bin, wo ich eigentlich sein sollte.

Ich habe komplett missachtet, was ich bisher schon erreicht hatte. Ich habe immer nur das große Ziel vor Augen gehabt und habe es dadurch manchmal versäumt, den Weg dorthin zu genießen und stolz darauf zu sein, an welchem Punkt ich schon angekommen war.

Das ist ungefähr so, wie wenn man auf den Gipfel eines Berges klettert und nie wirklich innehält und die Aussicht genießt. Wenn man auf dem Gipfel angekommen ist, sieht man den nächsten Berg und klettert weiter.

Höher. Schneller. Weiter. 

Vielleicht kennst du das auch...

Bevor du dir also Ziele setzt, solltest du dir deshalb etwas Zeit nehmen und dir deinen bisherigen Weg ansehen.

  • Was hast du im vergangenen Jahr alles erreicht?
  • Was hast du bisher für Erfolge erzielen können – fußballerisch und persönlich?
  • Wie hast du dich als Spieler weiterentwickelt?
  • Wie hast du dich als Mensch weiterentwickelt?
  • Welche schwierigen Phasen hast du überwunden?

Integriere diese Erfolge!

 

Sei stolz auf das, was du bisher alles geschafft hast. Das wird dir Sicherheit und Selbstvertrauen für deinen weiteren Weg geben. Das wird die Wahrscheinlichkeit steigern, dass du deine Ziele auch wirklich erreichst.

 

 

3 Schritte, wie du dir Ziele richtig setzt

1) Dream big!

Per Dalin hat einmal gesagt: “Die Zukunft, die wir uns wünschen, werden wir nur bekommen, wenn wir eine Vision von ihr haben.”

Du brauchst also eine Vision von deinem zukünftigen Leben.

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern könntest?

Wie würde deine Zukunft aussehen, wenn du das erreichen könntest, wovon du träumst?

Das klingt vielleicht etwas irritierend, aber denke mal darüber nach. Vieles davon wird dir im ersten Moment wahrscheinlich unrealistisch oder verrückt vorkommen. Und das ist auch gut so. Im wahrsten Sinne des Wortes ist eine Vision verrückt. Sie ist ver-rückt von der Gegenwart und befindet sich in der Zukunft.

 

Warum viele Fußballer ihren Traum oder ihr Ziel nicht erreichen...

Viele Fußballer streben zwar danach Fußballprofi zu werden, aber sie können diese Vision oder dieses große Ziel nicht richtig annehmen. Sie glauben nicht daran, dass sie es wirklich erreichen können. Sie sagen sich immer wieder selbst, dass sie von zu vielen Faktoren abhängig sind, die sie nicht beeinflussen können. Sie denken darüber nach, was passiert, wenn sie so viel aufgeben und es dann am Ende doch nicht schaffen. Das alles führt dazu, dass sie nicht zu 100% dahinter stehen und so auch nie ihr volles Potential ausschöpfen. 

Um Großes zu erreichen, musst du groß denken. Ob Christiano Ronaldo, Muhammed Ali, Novak Djokovic oder Conor McGregor – jeder von ihnen hat schon gesagt, dass sie einmal an der Spitze ihres Sports stehen werden, bevor es überhaupt passiert ist. Sie hatten alle die Vision, einmal erfolgreicher als alle anderen zu sein. Und sie hatten die mentale Stärke, daran zu glauben und vor allem hart und kontinuierlich dafür zu arbeiten.

Mein Mentor, Michael von Kunhardt, hat letztens einen sehr interessanten Satz gesagt: „Wenn du alle deine Ziele erreichst, dann waren sie zu niedrig.“ Denk‘ mal darüber nach...

 

2 Kenne dein Warum

Wenn du deine Vision und dein großes Ziel im Kopf hast und dich dazu entschieden hast, daran zu glauben, dann ist der nächste Schritt, dir Gedanken über dein Warum zu machen. Know your Why. Denn wir Menschen tun Dinge immer aus bestimmten Gründen. Wenn der Beweggrund – unser Warum – groß genug ist, dann sind wir motiviert etwas zu tun.

Warum ist es wichtig für dich, fußballerisch erfolgreich zu sein?

Was treibt dich dazu an, auf Dinge zu verzichten, zu trainieren und diesem Ziel so viele andere Dinge unterzuordnen?

 

Wenn du weißt, warum du es machst, dann wird dich dies antreiben. Dieses Warum wird dein Motor sein. Es wird dir dabei helfen, die vielen kleinen Entscheidungen zu treffen, die dich weiterbringen. Es wird dir dabei helfen, an dir zu arbeiten und dich weiterzuentwickeln. Es wird dir dabei helfen, weiterzumachen, wenn du in einer schwierigen Phase bist – wenn du verletzt bist oder es nicht so gut läuft. Gerade in solchen Phasen ist es wichtig den Grund zu kennen, warum man durchhalten möchte.

 Dein Warum wird dich tragen!

 

3 Habe Zwischenziele

Wenn du deine Vision und dein Warum kennst, dann geht es im letzten Schritt darum, dir Zwischenziele zu setzen, die dich auch dort hinbringen.

Deine Vision, also dein Bild von der Zukunft, ist sozusagen wie ein riesiger Steinblock. Es erscheint vielleicht unmöglich, ihn umzuwerfen. Jetzt stell dir aber mal vor, es steht ein etwas kleinerer Steinblock davor. Und davor steht ein weiterer, kleinerer Steinblock. Und davor noch einer. Bis irgendwann ein ganz kleiner Steinblock am Anfang steht, den du umstoßen kannst.

Und wenn der erste Steinblock fällt, dann fällt auch der nächste. Und das geht immer weiter, bis selbst der größte Steinblock fällt (Domino-Effekt).

Die kleineren Steinblöcke stehen für die Ziele und Schritte auf deinem Weg zu deiner großen Vision, dem großen Steinblock. 

Deine Vision kannst du nur erreichen, wenn du sie in kleine Ziele unterteilst und dann mit dem ersten, für dich umsetzbaren Schritt / Ziel beginnst.

 

Warum erreichen die meisten Menschen ihre Ziele nicht? 

Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele nicht, weil sie keine haben.

Wenn du den Traum hast Fußballprofi zu werden oder du in höheren Ligen spielen willst, dann nutze die 3 Schritte, um dir richtig Ziele zu setzen, die dich motivieren und antreiben. 

Viele Spieler haben das Gefühl, dass klare Ziele sie noch mehr unter Druck setzen, denn es könnte ja passieren, dass sie die Ziele nicht erreichen. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb die meisten Menschen sich keine Ziele setzen.

Was auch oft vorkommt, ist, dass Menschen Ziele und Träume haben, sie aber nicht mit anderen teilen. Sie haben Angst, zu scheitern. Und das ist völlig natürlich.

Wir Menschen fragen uns – bewusst oder unbewusst – was passiert, wenn wir unsere Ziele nicht erreichen. Was werden andere wohl denken oder sagen?

Diese Sorge ist natürlich, aber unberechtigt. Denn es ist überhaupt nicht schlimm, zu scheitern. Es ist nicht schlimm, wenn man seine Ziele nicht erreicht. Jemand, der sich Ziele setzt und sie nicht erreicht, kommt immer noch weiter als jemand, der überhaupt keine Ziele hat. Und außerdem ist das Scheitern notwendig, um sich weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein.

Robert F. Kennedy hat einmal gesagt: "Nur diejenigen, die sich trauen in großem Stil zu scheitern, können auch im großen Stil Erfolg haben."

 

Call to Action!

Nutze also den letzten Tag des Jahres und nimm dir etwas Zeit, um das vergangene Jahr zu reflektieren (integriere deine Erfolge) und um dir große Ziele für 2020 zu setzen.

Um dich dabei zu unterstützen, habe ich ein Geschenk für dich! Ich möchte dir mein neues Buch „Process – Wie du als Fußballer erfolgreich wirst“ schenken. Denn darin befindet sich ein ganzes Kapitel zum Thema Visionen & Ziele.

Du kannst es dir unter http://bit.ly/process-buch sichern.

 

Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2020!

 

Dein Julius

 

PS: Enjoy the Process

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