MEINE STORY

Hey, mein Name ist Julius und es freut mich riesig, dass du hier bist!

Ich möchte dir einen kleinen Einblick in meine Geschichte geben, damit du verstehst, warum ich das tue, was ich heute tue. Und wie ich dort hingekommen bin. Es war ein Weg mit Höhen und Tiefen, der nicht immer einfach war. Rückblickend kann ich sagen, dass auch die vielen schwierigen Zeiten, die ich durchlebt habe, genau das waren, was ich für meine persönliche Entwicklung gebraucht habe. Deshalb sagt man ja, dass das Leben vorwärts gelebt und rückwärts verstanden wird. 

“I learned about life with a ball at my feet.” - Ronaldinho

Ich spiele Fußball, seit ich denken kann und wollte immer Fußballprofi werden.  Ich habe damals im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wehen Wiesbaden gespielt.  Da meine körperliche Entwicklung langsamer verlief, als bei den meisten anderen Spielern, hatte ich es oft schwer. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich nicht gut genug war, hatte wenig Selbstvertrauen und habe nicht immer zu 100% an mich geglaubt. Aus diesem Schmerz heraus, habe ich immer versucht mich weiterzuentwickeln und mehr zu trainieren.

Nach dem zweiten B-Jugend Jahr erlebte ich einen prägenden Moment in meinem Leben - ich wurde nicht in die A-Jugend des SV Wehen Wiesbaden übernommen, weil ich zu klein war und mich körperlich nicht durchsetzen konnte.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich weinend im Bett lag. In meinen Augen war das nicht fair - ich trainierte so viel, gab so viel auf und wurde wegen etwas aussortiert, was ich nicht beeinflussen konnte. Für mich brach eine Welt zusammen.

Everything happens for a reason

Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass das das Beste war, was mir passieren konnte. Ich wechselte zu den Sportfreunden Eisbachtal, einem Verein näher an meiner Heimat. Dort lernte ich neue Menschen kennen, die ich heute zu sehr guten Freunden zähle und ich hatte mehr Zeit, mich auf die Schule zu konzentrieren. Nichtsdestotrotz trainierte ich weiter sehr viel und hatte den Traum vom Profifußball nicht abgeschrieben.

Ich entschied mich dazu, diesen Rückschlag als Motivation zu sehen. Die 3 Jahre in Eisbachtal waren sehr prägend und erfolgreich.  

Gleichzeitig schloss ich mein Abitur mit einem Schnitt von 1,6 ab. Meine Eltern haben mir immer gesagt, dass eine schulische Ausbildung und ein Studium sehr wichtig sind, da man im Fußball nie weiß, was passiert.

Meine Motivation

Meine Freunde würde mich wohl als jemanden beschreiben, der sehr diszipliniert, ehrgeizig, und motiviert ist. Der Grund, warum ich immer versuchte, in allen Bereichen das Beste aus mir herauszuholen, war folgender.

Ich kann es mir bis heute nicht erklären, aber als ich 16 Jahre alt war, schrieb ich vier Wörter auf kleine Post Its und klebte sie überall in mein Zimmer:

„Gefühl der inneren Zufriedenheit“

Ich weiß nicht, woher es kam, aber ich merkte, dass ich abends ein positives Gefühl empfand – ein Gefühl von Glück, Stolz und Zufriedenheit – wenn ich meinen Tag genutzt hat. Das ist bis heute mein Antrieb.

Dieser Prozess des persönlichen Wachstums und das Streben danach, die beste Version von mir selbst zu werden - egal ob im Sport oder im Leben - macht mich glücklich. 

Hard work pays off

Im Januar 2013 erhielt ich ein Angebot von der TuS Koblenz. Auch wenn viele sagten, dass ich noch nicht bereit für einen Wechsel sei, und dies vielleicht auch stimmte, wagte ich den Schritt. Dann ging alles ganz schnell. Nach guten Leistungen in der zweiten Mannschaft und nach einem Trainerwechsel, wurde ich fest in den Kader der Regionalliga Mannschaft aufgenommen und machte in der ersten Saison bereits 21 Spiele. Die Zeit, in der ich semi-professionell Fußball spielte, war sehr prägend.

Ich merkte, dass ich mich in der Fußballerblase nicht zu 100% wohlfühlte und man im Fußball von vielen äußeren Faktoren abhängig ist, die man nur bedingt beeinflussen kann. Gleichzeitig weiß ich, dass ich damals mein größter Gegner war...

Ich suchte nach Wegen, mich zu verbessern und weiterzubilden - auch außerhalb vom Fußball. Im zweiten Jahr fing ich an über ein Fernstudium zu studieren und erfuhr dann über die Möglichkeit, mit einem Fußballstipendium, Studium und Sport in Amerika zu verbinden.

Fußballstipendium in den USA

Auch diese Entscheidung war nicht einfach. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch nie von zuhause weg und wusste nicht, was genau mich in Amerika erwarten sollte. Ich habe es trotzdem gemacht und diese Entscheidung auch nie bereut.

Die Erfahrungen, die ich in den 3 Jahre an der NC State University machen durfte, werde ich niemals vergessen. Diese Zeit hat mich zu einem besseren Menschen gemacht - zu verreisen, neue Menschen kennenzulernen, und andere Kulturen zu entdecken ist in meinen Augen eines der besten Self-Development Tools.

Nach 3 Jahren schloss ich mein Studium mit einem Bachelor of Science in Business Administration and Psychology mit einem Durchschnitt von 1,0 ab. Ich hatte drei erfolgreiche Saisons mit dem NC State Men's Soccer Team, war zwei Jahre Kapitän der Mannschaft und erhielt einige akademische und sportliche Auszeichnung.

Der größte Erfolg für mich persönlich war allerdings, dass ich mich selbst besser kennenlernte und mich als Person weiterentwickelt habe.

Ein neuer Traum

Heute habe ich eine anderen Perspektive auf den Fußball und auch aufs Leben. Ich bin dankbar für alles, was mir der Sport ermöglicht hat. Wenn ich zurückblicke dann glaube ich, dass ich es noch höher hätte schaffen können, wenn ich das gewusst hätte, was ich heute weiß. 

Aus diesem Grund gebe ich als Coach & Mentor für ambitionierte Fußballer meine Erfahrungen, meine Herausforderungen und meine Learnings weiter, die ich in den letzten 15 Jahren gemacht haben. Sie haben mich zu einem besseren Fußballspieler und zu einem besseren Menschen gemacht.

Meine Vision ist es, eine Bewusstseinsveränderung im Fußball zu erzeugen. Ich möchte dazu beitragen, dass die ganzheitliche Entwicklung der Spieler im Vordergrund steht. Deshalb möchte ich Fußballer dazu befähigen, positiv mit dem Stress und dem Leistungsdruck umzugehen, sodass sie den Spaß am Fußball behalten und ihre Ziele erreichen - im Sport und im Leben. 

Was mich an diesen Punkt gebracht hat

Ich habe mir schon immer viel Gedanken über alles gemacht und habe früher geglaubt, dass dies meine größte Schwäche war - besonders im Fußball. 

Heute weiß ich, dass es meine größte Stärke ist. 

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch zu allem in der Lage ist und jedes Ziel erreichen kann, wenn er dazu bereit ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen, die Hilfe von anderen anzunehmen und an sich selbst zu arbeiten. 

Letztendlich geht es aber weniger um das Ziel oder den Traum, sondern vielmehr darum, wer man wird, während man danach strebt. 

Enjoy the Process!

Julius

 

PS: Wenn du Fragen oder Interesse an meiner Arbeit hast, dann schreibe mir gerne eine Nachricht oder connecte dich mit mir auf den sozialen Medien. 

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